Übersicht

Ich habe Unternehmen ins Internet gebracht. Jetzt beschäftigt mich, wie KI in den Betrieb kommt.

KI-Prototypen gibt es inzwischen überall. Was fehlt, ist der Schritt danach: Anwendungen, die im echten Betrieb laufen – mit echten Daten, in bestehenden Systemen und mit Menschen, die sie tatsächlich nutzen.

Ich habe diesen Hype schon einmal erlebt.

Angefangen habe ich in der ersten Internetwelle in Berlin. Mit KI erlebe ich gerade dasselbe Muster.

Damals

Jedes Unternehmen wollte eine Website, und Agenturen schossen aus dem Boden. Viele bekamen eine digitale Visitenkarte, die mit dem eigentlichen Geschäft wenig zu tun hatte.

Heute

Jedes Unternehmen will KI, und neue Anbieter gibt es überall. Viele bekommen Piloten und Demos, die nie im echten Betrieb ankommen.

Gewonnen haben damals die, die das Internet in ihre Prozesse geholt haben. Mit KI wird es genauso sein.

Ich kenne diese Entscheidung von der anderen Seite des Tisches.

Als Managing Partner einer Agenturgruppe mit zwei Standorten habe ich selbst erlebt, welche Fragen KI in einer Geschäftsführung aufwirft: wo sie hingehört, was sie kosten darf und wie ein Team sie annimmt. Mit AI Core habe ich dort ein KI-Framework initiiert, dessen Module im Produktivbetrieb laufen.

Deshalb sehe ich KI zuerst als Führungsfrage und erst dann als Technikfrage: Wer entscheidet, was bringt es, und wer arbeitet am Ende damit?

In Vorbereitung auf die Prüfung, ergänzend zur Praxis

„Manager:in für angewandte KI-Transformation“

Abschluss mit Prüfung bei TÜV Rheinland

Wo KI-Projekte stehen bleiben

Zwischen Idee und Betrieb liegen sechs Stationen, und die meisten Projekte enden nach der Demo. Ziehen Sie den Faden, um zu sehen, was auf jeder Station passiert.

    Hier hören viele auf.

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    Demo

    Ein Prototyp beeindruckt im Meeting. Er läuft mit sauberen Beispieldaten, ohne Anbindung an echte Systeme und ohne die Menschen, die ihn später nutzen sollen.

    Was zwischen Demo und Betrieb passieren muss

    • Produktionsreife prüfen

      Bevor gebaut wird: Was fehlt dem Use Case bis zum Go-Live? Daten, Integration, Freigaben, Kosten und Akzeptanz gehören auf den Tisch.

    • Integrieren statt danebenbauen

      KI gehört in die Systeme und Abläufe, mit denen Menschen ohnehin arbeiten. Eine weitere Insel neben dem Tagesgeschäft hilft niemandem.

    • Absichern, wo Fehler teuer sind

      Governance, Nachvollziehbarkeit und Human in the Loop von Anfang an, gerade in regulierten und erklärungsbedürftigen Märkten.

    • Betreiben und weiterentwickeln

      Ein KI-Anwendungsfall ist nicht fertig, wenn die Demo läuft. Er braucht Messung, Pflege und jemanden, der Verantwortung übernimmt.

    Transformation gelingt nicht durch Technologie allein, sondern durch Menschen, die sie verstehen.

    Ben Künkler

    Ich freue mich auf den Austausch.

    Wie bringen Sie KI in den Betrieb? Ich tausche mich gern darüber aus, über gelungene Projekte genauso wie über Piloten, die stecken geblieben sind.

    E-Mail: ben@kuenkler.de